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	<title>Wirtschaftswissen &#187; Strategische Ziele des NPM</title>
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	<description>Wissen was die Wirtschaft bewegt</description>
	<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 12:01:04 +0000</pubDate>
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		<title>Wettbewerbsorientierung</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 08:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Strategische Ziele des NPM]]></category>

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		<description><![CDATA[In der freien Wirtschaft erf&#252;llt der Wettbewerb drei essentielle Funktionen n&#228;mlich eine Allokations-, Innovations- und Verteilungsfunktion. · Allokationsfunktion: Durch den Wettbewerb erfolgt eine optimale Ressourcenallokation, wodurch die Pr&#228;ferenzen von Produzenten und Nachfragern eine bestm&#246;gliche L&#246;sung findet.· Innovationsfunktion: Aufgrund des vorherrschenden Wettbewerbes werden die fortgeschrittensten Technologien, Produktionsverfahren und Organisationsverfahren verwendet. Innovative Umstrukturierungen finden daher in allen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2">In der freien Wirtschaft erf&#252;llt der Wettbewerb drei essentielle Funktionen n&#228;mlich eine Allokations-, Innovations- und Verteilungsfunktion.</font><font size="2"> <dir><dir>· Allokationsfunktion: Durch den Wettbewerb erfolgt eine optimale Ressourcenallokation, wodurch die Pr&#228;ferenzen von Produzenten und Nachfragern eine bestm&#246;gliche L&#246;sung findet.· Innovationsfunktion: Aufgrund des vorherrschenden Wettbewerbes werden die fortgeschrittensten Technologien, Produktionsverfahren und Organisationsverfahren verwendet. Innovative Umstrukturierungen finden daher in allen Phasen des G&#252;ter- und Dienstleistungsprozesses statt.</p>
<p>· Verteilungsfunktion: Wettbewerb schafft eine leistungsgerechte Verteilung von Einkommen und verhindert gleichzeitig die Bildung von Monopolen und Machtkartellen.</p>
<p></dir></dir>Durch den Wettbewerb wird also in der privaten Wirtschaft die Steuerung des Marktes gew&#228;hrleistet, infolgedessen Preisg&#252;nstigkeit, Kundenfreundlichkeit, Flexibilit&#228;t und die optimale Verwendung der zur Verf&#252;gung stehenden Ressourcen sichergestellt wird. Die Leistungen des &#246;ffentlichen Sektors jedoch werden f&#252;r gew&#246;hnlich nicht f&#252;r M&#228;rkte bereitgestellt, sondern nach dem Prinzip der Bedarfsdeckung monopolistisch angeboten, wodurch sich die Verwaltungen bisher als wettbewerbsfreier Raum darstellten. Das Fehlen von wettbewerbs&#228;hnlichen Strukturen f&#252;hrte nicht nur zu einer mangelnden Kundenorientierung im Verwaltungswesen, sondern f&#252;hrte zu gravierenden Steuerungsdefekten.In Deutschland erkannte die Kommunale Gemeinschaftsstelle f&#252;r Verwaltungsmanagement (KGSt), ein gemeinsam von den Kommunen getragenes Entwicklungszentrum f&#252;r das kommunale Management, im Steuerungsmangel die Ursache f&#252;r die Nichtumsetzbarkeit des neuen Leitbilds des &#8216;&#246;ffentlichen Dienstleistungsunternehmens&#8217;. Das Konzept des NPM sieht deshalb vor, die Wettbewerbsorientierung im &#246;ffentlichen Sektor zur st&#228;rken, damit Ziele wie Kundenorientierung, Qualit&#228;tsorientierung und die Leistungs- bzw. Wirkungsorientierung erreicht werden k&#246;nnen. Erst durch die Aktivierung des Wettbewerbs werden die bisher genannten strategischen Ziele unter Ber&#252;cksichtigung von dezentralen F&#252;hrungs- und Organisationsstrukturen &#8216;unter Strom gesetzt&#8217;, d.h. die Ziele werden erst mittels Wettbewerb tats&#228;chlich verwirklicht. Deshalb besteht die klare strategische Zielsetzung darin, in fast allen Bereichen des Verwaltungswesens markt&#228;hnliche Situationen zu schaffen. Nur unter dem Druck des Wettbewerbs werden die Beh&#246;rden ihre bisherigen Leistungen unter Kosten- und Nutzengesichtspunkten reflektieren, um leistungs- und innovationsf&#228;hig zu bleiben.</p>
<p></font></p>
Autor: Bobo - <a href="">Website besuchen</a>]]></content:encoded>
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		<title>Qualit&#228;tsorientierung</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 09:18:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Strategische Ziele des NPM]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wandel des Verwaltungswesens von einer Inputorientierung hin zu einer Ergebnisorientierung gew&#228;hrleistete noch lange nicht eine zuk&#252;nftige B&#252;rger- bzw. Serviceorientierung in der B&#252;rokratie. Deshalb war es zwingend notwendig das Qualit&#228;tsmanagement, ein weiterer konzeptioneller Ansatz aus der Privatwirtschaft, als Element im NPM-Konzept aufzunehmen und zu institutionalisieren, um das alte Qualit&#228;tsverst&#228;ndnis der Beh&#246;rden nachhaltig zu ver&#228;ndern. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2">Der Wandel des Verwaltungswesens von einer Inputorientierung hin zu einer Ergebnisorientierung gew&#228;hrleistete noch lange nicht eine zuk&#252;nftige B&#252;rger- bzw. Serviceorientierung in der B&#252;rokratie. Deshalb war es zwingend notwendig das Qualit&#228;tsmanagement, ein weiterer konzeptioneller Ansatz aus der Privatwirtschaft, als Element im NPM-Konzept aufzunehmen und zu institutionalisieren, um das alte Qualit&#228;tsverst&#228;ndnis der Beh&#246;rden nachhaltig zu ver&#228;ndern. Das traditionelle Qualit&#228;tsverst&#228;ndnis des Verwaltungswesens beschr&#228;nkte sich auf die Einhaltung von Recht- und Ordnungsm&#228;&#223;igkeit und spiegelte sich beispielsweise in einer arbeitsplatzbezogenen Ordnungsm&#228;&#223;igkeit wieder. </font></p>
<p><font size="2">Durch die Verwaltungsreformen ist solch ein Qualit&#228;tsverst&#228;ndnis nicht mehr tragbar, da nicht die Anspr&#252;che des Kunden im Mittelpunkt des Verwaltungshandelns stehen, sondern weiterhin das B&#252;rokratiemodell selbst. Das Ziel des Qualit&#228;tsmanagements im Rahmen des NPM-Konzeptes hat daher den Ehrgeiz kundenorientiert zu arbeiten, um die Produktqualit&#228;t &#246;ffentlicher Dienstleistungen im Sinne des Kunden zu halten und sogar zu steigern. Ber&#252;cksichtigt man Qualit&#228;t als das Erf&#252;llen von Erwartungen und Erfordernissen, existieren im Rahmen eines Qualit&#228;tsmanagements zwei Vorgehensweisen hierf&#252;r. </font></p>
<p><font size="2">Die eine M&#246;glichkeit besteht darin vereinzelte Elemente des Qualit&#228;tsmanagements teilweise zu implementieren. Dazu geh&#246;ren Ma&#223;nahmen wie Kunden- und Mitarbeiterbefragungen, kundendefinierte Qualit&#228;t im Organisationsleitbild festlegen, Einrichten von Qualit&#228;tszirkeln und die Einrichtung eines Beschwerdemanagements, um nur einige Beispiele zu nennen. Ein Nachteil dieser Vorgehensweise ist aber das Fehlen einer ganzheitlich integrierenden Strategie. Das Total Quality Management bietet diesen ganzheitlichen Ansatz, indem es nicht nur Aspekte der Technik und Prozessbeherrschung ber&#252;cksichtigt, sondern zus&#228;tzlich die Kundensicht, Mitarbeitersicht und F&#252;hrung einbezieht. Im Total Quality Management (TQM), was in vielen L&#228;ndern im Zuge des Reformprozesses eingef&#252;hrt wurde, unterscheidet man zwischen drei Dimensionen der Qualit&#228;tssicherung. </font></p>
<p><font size="2">Die Dimensionen teilen sich auf in Strukturqualit&#228;t (materielle und organisatorische Rahmenbedingungen sowie personelle und sachliche Ressourcen), Prozessqualit&#228;t (Zug&#228;nglichkeiten, &#214;ffnungszeiten, Beratungsintensit&#228;t, r&#228;umliche N&#228;he, Schnelligkeit, Flexibilit&#228;t) und Ergebnisqualit&#228;t (Zufriedenheit der B&#252;rger, Qualit&#228;t der Leistung, Kosten-Nutzen-Relation, Rechtm&#228;&#223;igkeit). Das TQM ist ein proze&#223;haftes und r&#252;ckgekoppeltes Vorgehen, was auf Basis von Qualit&#228;tszielen, der Ableitung von Qualit&#228;tsstandards und –indikatoren sowie der Qualit&#228;tskontrolle aufgebaut ist. Die einzelnen Instrumente des Qualit&#228;tsmanagements werden im TQM im Hinblick auf die drei Dimensionen aufeinander abgestimmt und gew&#228;hrleisten auf diese Art die Ganzheitlichkeit des TQM-Systems.</font></p>
Autor: Bobo - <a href="">Website besuchen</a>]]></content:encoded>
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		<title>Leistungs- / Wirkungsorientierung Teil 2</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 13:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Grundlage einer Leistungs- und Wirkungsorientierung ist demnach die Bildung von Produkten bzw. Leistungen. Die bisherigen Einzelaktivit&#228;ten der Verwaltungen m&#252;ssen aus diesem Grund, die politisch-strategischen Ziele der Kommune ber&#252;cksichtigend, in sinnvolle und nutzenstiftende Produkte und Leistungspakete im Sinn des Kunden zusammengefasst werden. Die nachhaltige Ver&#228;nderung der Produktivit&#228;t des beh&#246;rdlichen Handelns erreicht man dann nur durch eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2">Grundlage einer Leistungs- und Wirkungsorientierung ist demnach die Bildung von Produkten bzw. Leistungen. Die bisherigen Einzelaktivit&#228;ten der Verwaltungen m&#252;ssen aus diesem Grund, die politisch-strategischen Ziele der Kommune ber&#252;cksichtigend, in sinnvolle und nutzenstiftende Produkte und Leistungspakete im Sinn des Kunden zusammengefasst werden. Die nachhaltige Ver&#228;nderung der Produktivit&#228;t des beh&#246;rdlichen Handelns erreicht man dann nur durch eine systematische Vorgabe, Steuerung und Kontrolle von Kosten sowie durch die Leistungs- und Wirkungsorientierung. Die Steuerung &#252;ber die Leistungs- und Wirkungsorientierung ist aber nur m&#246;glich, wenn sie mittels Leistungsindikatoren messbar gemacht wird. Nur durch den Einsatz von Indikatoren lassen sich R&#252;ckschl&#252;sse auf die Verwaltungsleistung in Bezug auf Quantit&#228;t und Qualit&#228;t, Ort und Zeitpunkt der Lieferung wie auch &#252;ber die Kosten ziehen. Die traditionellen Finanz- und Kontrollinstrumente k&#246;nnen nicht die ergebnisorientierte Steuerung des Verwaltungswesens gew&#228;hrleisten, da sie nur die Entwicklung der Zahlungsstr&#246;me kontrollieren. Deshalb m&#252;ssen Instrumente der Kosten- und Leistungsrechnung um aussagekr&#228;ftige Leistungsindikatoren erg&#228;nzt werden, damit eine Leistungs- und Wirkungssteuerung &#252;berhaupt umgesetzt werden kann.</p>
<p>Konkret bedeutet dies, dass beispielsweise im Neuen Steuerungsmodell die Haushaltspl&#228;ne in Produkte aufgeteilt werden. Den Produkten werden die Kosten der Produkterstellung (Personal-, Sach- und kalkulatorische Kosten) und notwendigen Produktinformationen (Zielgruppe, Mengenangaben, produktspezifische Einnahmen, usw.) zugeordnet. Aus diesen Produktbudgets l&#228;sst sich das Ergebnis (Output) mit dem dazugeh&#246;rigen Bedarf des Ressourceninputs absch&#228;tzen. Auf diese Art und Weise werden das Verwaltungshandeln und ihr Budgetbedarf, insbesondere hinsichtlich ihrer Kostenkalkulation, wesentlich transparenter. Idealerweise wird diese Methodik durch gen&#252;gend Handlungsspielraum und die Ergebnisverantwortung des Fachbereichs unterst&#252;tzt.</p>
<p></font></p>
Autor: Bobo - <a href="">Website besuchen</a>]]></content:encoded>
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		<title>Leistungs- / Wirkungsorientierung Teil 1</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 13:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[In der Vergangenheit wurde die traditionelle &#246;ffentliche Verwaltung &#252;ber den Input gesteuert, dass hei&#223;t die Ressourcenzuteilung an die Bereiche des &#246;ffentlichen Verwaltungswesens erfolgte &#252;ber eine zentrale Instanz. Die &#220;berlegung hinter dieser Vorgehensweise war, dass durch die Zuteilung von Inputs wie z.B. Personal, finanzielle Mittel, Ausstattung usw. die Beh&#246;rden in der Lage sind in ihren Aufgabenfeldern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2">In der Vergangenheit wurde die traditionelle &#246;ffentliche Verwaltung &#252;ber den Input gesteuert, dass hei&#223;t die Ressourcenzuteilung an die Bereiche des &#246;ffentlichen Verwaltungswesens erfolgte &#252;ber eine zentrale Instanz. Die &#220;berlegung hinter dieser Vorgehensweise war, dass durch die Zuteilung von Inputs wie z.B. Personal, finanzielle Mittel, Ausstattung usw. die Beh&#246;rden in der Lage sind in ihren Aufgabenfeldern t&#228;tig zu werden. Die Administrationen m&#252;ssen sich allerdings bei dieser Form der Mittelzuteilung nicht rechtfertigen, inwiefern die zugewiesenen Haushaltsmittel verwendet werden. Die Folge solch einer Budgetverteilung bewirkt eine Informationsasymmetrie zugunsten des Verwaltungswesens. Infolgedessen nutzten Verwaltungsapparate die Bildung des Informationsvorsprunges aus, indem sie ihr &#252;bersch&#252;ssiges Budget kurz vor Jahresende, auch bekannt unter der Bezeichnung des &#8216;Dezemberfiebers&#8217; ausgeben, wodurch sie auf diese Art politisch ben&#246;tigte Ressourcen still legen. </font></p>
<p><font size="2">Im Zuge des Reformprozesses erkannte man daher die Notwendigkeit, den bisher verfolgten Weg, also die Inputorientierung bei der Verteilung des Budgets, durch eine outputorientierte Mittelzuweisung zu ersetzen. Durch die Outputorientierung wollten die Unterst&#252;tzer des Reformprozesses eine Verbindung zwischen dem Ressourceninput und dem damit einhergehenden Leistungsoutput schaffen, um eine wirksamere Verwaltungssteuerung zu bewirken. Die Entwickler des NPM-Konzeptes erreichen dies, indem sie das bereitgestellte Budget an eine konkrete Leistung (Produkt) gekoppelt haben, d.h. durch diese Ma&#223;nahme werden die Leistungen und die daf&#252;r ben&#246;tigten Mittel integriert geplant und gesteuert. Die Gr&#246;&#223;e, auf dessen Basis also die Verbindung zwischen dem Ressourceninput und dem Leistungsoutput hergestellt wird, ist das Produkt bzw. die Leistung. Im &#8216;Neuen Steuerungsmodell&#8217;, der landesspezifischen deutschen Variante des NPM, wird als outputorientierte Zielgr&#246;&#223;e f&#252;r das Verwaltungshandeln folglich das Produkt in den Mittelpunkt gestellt. Im Vergleich dazu verfolgt man in dem Schweizer Modell der &#8216;Wirkungsorientierten Verwaltungsf&#252;hrung&#8217; als Zielgr&#246;&#223;e die Wirkung bzw. das Ergebnis der Verwaltungsleistung. </font></p>
<p><font size="2">Prinzipiell geht man n&#228;mlich davon aus, dass die staatliche Aufgabenerf&#252;llung erst erreicht ist, wenn die gew&#252;nschte Wirkung eingetreten ist, was damit auch den Grund f&#252;r die Besonderheit des Schweizer Modells erkl&#228;rt. Allerdings erweist es sich als Problem eine g&#252;ltige Ursache-Wirkungs-Beziehung nachzuweisen und zu messen. Schlie&#223;lich m&#252;sste man hierzu die Wirkungen, die durch die Leistungen des Verwaltungswesens bei den Leistungsempf&#228;ngern ausgel&#246;st wird, aufzeigen, was aber - wenn &#252;berhaupt - nur durch einen sehr hohen Forschungsaufwand realisierbar w&#228;re. Aus diesem Grunde ist in vielen Reformkonzepten die Produktorientierung der Ma&#223;stab des Verwaltungshandelns. Trotzdem wird in der wissenschaftlichen Literatur darauf hingewiesen, dass eine Wirkungs- bzw. Ergebnisorientierung statt einer Produktorientierung anzustreben ist, da sie weitaus pr&#228;ziser die Wirksamkeit des Verwaltungshandelns beschreibt.</font></p>
Autor: Bobo - <a href="">Website besuchen</a>]]></content:encoded>
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		<title>Kundenorientierung</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 13:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wie bereits im Kapitel 2.4 &#8216;Krise der Verwaltungen&#8217; deutlich wurde, empfinden die B&#252;rger eine Distanz zwischen sich und der Verwaltung. Diese wahrgenommene Distanz soll im Rahmen des NPM-Konzeptes &#252;berbr&#252;ckt werden, um die Zufriedenheit der B&#252;rger und damit auch die Legitimit&#228;t des politisch-administrativen Systems zu gew&#228;hrleisten. Die Kundenorientierung, eine aus der Privatwirtschaft entlehnte Definition, ist deshalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2">Wie bereits im Kapitel 2.4 &#8216;Krise der Verwaltungen&#8217; deutlich wurde, empfinden die B&#252;rger eine Distanz zwischen sich und der Verwaltung. Diese wahrgenommene Distanz soll im Rahmen des NPM-Konzeptes &#252;berbr&#252;ckt werden, um die Zufriedenheit der B&#252;rger und damit auch die Legitimit&#228;t des politisch-administrativen Systems zu gew&#228;hrleisten. Die Kundenorientierung, eine aus der Privatwirtschaft entlehnte Definition, ist deshalb ein wichtiger Baustein im Zielsystem des NPM-Konzeptes. Gerade aus diesem Grund muss man auf die Definition des Kundenbegriffs eingehen. Der oft missverstandene Begriff des Kunden will nur darauf hinweisen, dass das Verwaltungswesen sich am Anliegen des B&#252;rgers ausrichten soll, anstatt sich an seinem eigenen Regelwerk zu orientieren und somit lediglich einen Selbstzweck zu verfolgen. Zudem ist er umfassender, da er den Kundenstatus unabh&#228;ngig von Nationalit&#228;t, Alter und Geschlecht beschreibt, wohingegen der Begriff des B&#252;rgers die Teilhabe am Richten und Herrschen bezeichnet.</p>
<p>Bem&#228;ngelt wird an dem Verhalten des Verwaltungswesens die Innenorientierung und gefordert wird im Rahmen des NPM-Konzepts eine Au&#223;enorientierung der Organisation. Die Beh&#246;rden sollen sich also am Kunden bzw. B&#252;rger ausrichten. Vorname Osborne und Vorname Gaebler, die Autoren des Klassikers &#8216;Der innovative Staat&#8217;, erkl&#228;ren die geringe Kunden- bzw. B&#252;rgern&#228;he, indem sie einen Vergleich zwischen privaten Unternehmen und Verwaltungen ziehen. W&#228;hrend ihrer Ansicht nach die privatwirtschaftlichen Unternehmen bei einer schlechten Kundenorientierung Kundenverluste und somit sinkende Gewinne hinnehmen m&#252;ssen, fehlen diese Anreize den Verwaltungen, da sie ihre Mittel vom Staat zugewiesen bekommen. Die Beh&#246;rden bekommen also das Resultat ihrer Leistung nicht vom B&#252;rger quittiert, vielmehr wollen die Verwaltungen in ihren Bem&#252;hungen den Vorstellungen der Exekutive und Legislative entsprechen, da sie &#252;ber diese Instanzen ihre Mittel beziehen. Zu beachten ist auch die eingeschr&#228;nkte Konsumsouver&#228;nit&#228;t des B&#252;rgers, weil er nicht aus einer Vielzahl von Anbietern ausw&#228;hlen kann und zus&#228;tzlich einer Abnahmeverpflichtung von bestimmten Leistungen unterliegt.</p>
<p>Obwohl also der Vergleich des B&#252;rgers mit dem Kunden auf der einen Seite sehr hilfreich sein kann, um die Bed&#252;rfnisse des Kunden herauszufinden und die Verwaltungsleistungen daran auszurichten, sollte auf der anderen Seite jedoch auch gesehen werden, dass es schwer m&#246;glich ist einem Gastwirt, bei einem Versto&#223; gegen Gesetze, freundlich die Lizenz zu entziehen. Das Kundenkonzept des privatwirtschaftlichen Sektors kann daher nicht vollst&#228;ndig auf den &#246;ffentlichen Sektor &#252;bertragen werden. Die Idee, den B&#252;rger als Kunden zu bezeichnen, soll vielmehr die Dienstleistungsmentalit&#228;t des Verwaltungswesens f&#246;rdern und dazu genutzt werden, die Service- und Dienstleistungspalette sowie die Qualit&#228;t der angebotenen Leistungen zu kontrollieren. Der B&#252;rger ist als Staatsb&#252;rger der indirekte Gesellschafter des &#246;ffentlichen Verwaltungswesens. Er ist somit Auftraggeber des &#246;ffentlichen Sektors und verlangt von den Beh&#246;rden eine optimale Betreuung des Leistungsabnehmers in Gestalt des Kunden.</p>
<p></font></p>
Autor: Bobo - <a href="">Website besuchen</a>]]></content:encoded>
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