<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- generator="wordpress/2.3.1" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>Wirtschaftswissen &#187; Potentiale und Ressourcen</title>
	<link>http://www.wirtschaftswissen24.de</link>
	<description>Wissen was die Wirtschaft bewegt</description>
	<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 12:01:04 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.3.1 DE-Edition</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Globalbudgetierung</title>
		<link>http://www.wirtschaftswissen24.de/globalbudgetierung/</link>
		<comments>http://www.wirtschaftswissen24.de/globalbudgetierung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 10:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Potentiale und Ressourcen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wirtschaftswissen24.de/globalbudgetierung/</guid>
		<description><![CDATA[Im traditionellen Haushaltplan wurden, in einem mehrstufigen &#8216;bottom-up&#8217; Anmelde- und Abstimmungsverfahren, den einzelnen Verwaltungseinheiten detaillierte Vorgaben (hinsichtlich der Einnahme- und Ausgabearten und –betr&#228;gen) zu dem Budget gemacht. Diese klassische Form der Budgetierung lie&#223; allerdings keine &#8216;Akzentverschiebung&#8217; zu und die Handlungsspielr&#228;ume des Fachbereichs bzw. Angestellten waren zu eng begrenzt. Ferner ber&#252;cksichtigte dieses kameralistische System lediglich Einnahmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2">Im traditionellen Haushaltplan wurden, in einem mehrstufigen &#8216;bottom-up&#8217; Anmelde- und Abstimmungsverfahren, den einzelnen Verwaltungseinheiten detaillierte Vorgaben (hinsichtlich der Einnahme- und Ausgabearten und –betr&#228;gen) zu dem Budget gemacht. Diese klassische Form der Budgetierung lie&#223; allerdings keine &#8216;Akzentverschiebung&#8217; zu und die Handlungsspielr&#228;ume des Fachbereichs bzw. Angestellten waren zu eng begrenzt. Ferner ber&#252;cksichtigte dieses kameralistische System lediglich Einnahmen und Ausgaben (Ressourceninput) nicht jedoch den Output und ebenso wenig ber&#252;cksichtigte es die Wertver&#228;nderungen des Ressourcenverbrauchs und des Verm&#246;gens bzw. die Effizienz der Mittelverwendung. </font></p>
<p><font size="2">Mit der Zuteilung des Budgets nach dem kameralistischen System ergaben sich daher Probleme wie das bereits beschriebene &#8216;Dezemberfieber&#8217; (siehe <a href="http://www.wirtschaftswissen24.de/leistungs-wirkungsorientierung-teil-1/">Leistungs- und Wirkungsorientierung</a>) und eine fehlende Transparenz bei der Verwendung des Etats, woraus sich Steuerungsm&#228;ngel hinsichtlich des finanziellen Ressourcenrahmens heraus kristallisierten. Um die angef&#252;hrten Schwierigkeiten zu l&#246;sen entschloss man sich dazu die herk&#246;mmliche finanzielle Steuerung (Inputorientierung) des &#246;ffentlichen Sektors durch die Globalbudgetierung zu ersetzen. Damit wurden folgende Zwecke verfolgt:</font><font size="2"> </font><font size="2"><dir><dir>· Vergr&#246;&#223;erung der Verantwortung der Verwaltungseinheiten· Vergr&#246;&#223;erung der Entscheidungsspielr&#228;ume der Leiter der Verwaltungseinheiten· Effizienzsteigerung durch B&#252;rokratieabbau und verk&#252;rzte Entscheidungswege</p>
<p>· Ersetzung der Ressourcenorientierung durch eine Produktorientierung</p>
<p></dir></dir>Die dezentrale Ressourcenverantwortung, als wichtiges strukturelles Element des NPM, ist nur wirkungsvoll, wenn die Globalbudgetierung im &#246;ffentlichen Sektor eingef&#252;hrt wird. Diese neue Form der Budgetierung ist zum einen die Voraussetzung f&#252;r eine funktionierende dezentral organisierte Verwaltung zum anderen wird das Augenmerk von der Input- auf die Outputorientierung gerichtet. Im Gegensatz zum traditionellen System der Kameralistik, wird bei der Globalbudgetierung die Aufstellung des Haushalts im Gegenstromverfahren (Zeitversetzte Verkn&#252;pfung von bottom-up und top-down zur Optimierung von Entscheidungsfindungsprozessen) mit einem &#8216;top-down&#8217; Ansatz umgesetzt. Wobei die Weichenstellung von oben nach unten und die Detailplanung von unten nach oben erfolgt.Mit der Umsetzung des Globalbudgets gelingt es den politischen Instanzen die strategischen Ziele abzustecken &#252;ber die Zuteilung des Finanzrahmens auf einzelne Produkt- und Leistungsbereiche,. Insbesondere die Verbindung zwischen dem Globalbudget und den Leistungsvereinbarungen verdient besondere Aufmerksamkeit, da das Eine nicht ohne das Andere wirksam ist. Erst indem die Ressourcen in den Haushaltspl&#228;nen mit konkret zu erbringenden Leistungen verbunden werden, ist die zielorientierte Steuerung durch die politischen Gremien und der F&#252;hrung des Verwaltungswesens m&#246;glich. Die Verkn&#252;pfung der Finanz- und Leistungsseite ist auch eine Folge des neuen Budgetierungsverfahrens. W&#252;rde diese Verkn&#252;pfung fehlen erg&#228;be sich in einem Haushalt mit globaler Budgetsteuerung ein Steuerungsvakuum, was aber mit der produktorientierten Budgetierung und Instrumenten wie dem Berichtswesen und dem Controlling gef&#252;llt wird. Aus diesem Grunde gilt hier: kein Globalbudget ohne Leistungsvereinbarungen.</p>
<p>Mit dem Globalbudget werden den Verwaltungseinheiten (z.B. Abteilungen) oder einzelnen Produktverantwortlichen finanzielle Ressourcen zugesprochen, die sie eigenverantwortlich verwalten k&#246;nnen, um vorgegebene Ziele (Produktziele bei Output-Budgetierung und Wirkungsziele bei Outcome-Budgetierung) zu erreichen. Die Mittel, die in Form einer &#8216;globalen&#8217; Netto-Gesamtsumme den Organisationseinheiten zugewiesen werden, erlaubt ihnen sogar h&#246;here Ausgaben zu t&#228;tigen, als ihnen budgetm&#228;&#223;ig zugeteilt wurde. Dies ist jedoch nur m&#246;glich, wenn sie die Mittel &#252;ber zus&#228;tzliche Einnahmen finanzieren. Das Ziel des Globalbudgets besteht darin, einen Anreiz f&#252;r einen effizienteren Mitteleinsatz zu bewirken, indem das Know-how des Angestellten vor Ort verwendet wird. Das Globalbudget l&#228;sst sich grob in einen Zahlenteil, einen Begr&#252;ndungsteil und einen Informationsteil aufspalten. Im Zahlenteil werden die Kosten und die erwarteten Erl&#246;se pro Produktgruppe sowie deren Saldo als Netto-Finanzierungsbedarf zusammengefasst. Der Begr&#252;ndungsteil gibt Erkl&#228;rungen zum Budget ab, indem die Leistungserbringung, verwendete Ressourcen und Ver&#228;nderungen mit dem Vorjahr verglichen werden. Im Informationsteil werden die Produktgruppen, Leistungsempf&#228;nger und Wirkungsvorgaben (Leistungsziele, Indikatoren, Kosten, Erl&#246;se, und Kostendeckungsgrade) beschrieben. Nachfolgend sollen die Unterschiede der Globalbudgetierung gegen&#252;ber dem kameralistischen Haushaltswesen kurz zusammengefasst werden:</p>
<p><dir><dir>· <em>Qualitative Budgetbindung</em>: Bisher verbotene Kreditverschiebungen von einer Budgetposition auf die andere werden innerhalb der Produktgruppen, die mit den Kontraktsummen verkn&#252;pft sind, m&#246;glich.· <em>Quantitative Budgetbindung</em>: Die Bindung an den quantitativen Haushaltsplan wird hinsichtlich ihrer Bindung an die Detailpositionen aufgegeben und ber&#252;cksichtigt eher die global vereinbarte Kontraktsumme. Die Kontraktsumme ist somit verbindlich solange keine weit reichenden Ver&#228;nderungen vorkommen. Bei einer &#220;berschreitung des geplanten Budgets sind nach wie vor Nachtragskredite einzuholen.· <em>Zeitliche Budgetbindung</em>: Zur Vermeidung des &#8216;Dezemberfiebers&#8217; werden nun auch Budget- bzw. Kreditreste auf das n&#228;chste Jahr &#252;bertragbar, sofern die vereinbarten Leistungen erbracht wurden. Dem jeweiligen Gemeinwesen wird das Recht vorbehalten einen Teil des &#220;berschusses abzusch&#246;pfen, wobei gleichzeitig das Ausma&#223; der Absch&#246;pfung als Anreizinstrument gegen&#252;ber den Verwaltungseinheiten eingesetzt werden kann.</p>
<p>· <em>Bruttoprinzip</em>: Im Haushaltsplan sind nicht mehr die Bruttoaufwendungen rechtlich bindend sondern die Nettoaufwendungen pro Produktgruppe. H&#246;here Aufwendungen k&#246;nnen die Leistungserbringer &#252;ber zus&#228;tzliche Ertr&#228;ge finanzieren.</p>
<p>· <em>J&#228;hrlichkeit des Budgets</em>: Die Verwaltungsf&#252;hrung und die Vergabestellen m&#252;ssen die J&#228;hrlichkeit des Budgets hinterfragen, da zuk&#252;nftig mehrj&#228;hrige Finanz- und Leistungspl&#228;ne an Bedeutung gewinnen werden.</p>
<p></dir></dir></font></p>
Autor: Bobo - <a href="">Website besuchen</a>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wirtschaftswissen24.de/globalbudgetierung/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Kosten- und Leistungsrechnung</title>
		<link>http://www.wirtschaftswissen24.de/kosten-und-leistungsrechnung/</link>
		<comments>http://www.wirtschaftswissen24.de/kosten-und-leistungsrechnung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 10:26:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Potentiale und Ressourcen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wirtschaftswissen24.de/kosten-und-leistungsrechnung/</guid>
		<description><![CDATA[Die tradierte Verwaltung zeichnete sich durch eine Unterversorgung mit Kosten- und Leistungsinformationen aus. Hierdurch entstand eine fehlende Transparenz, die sich aufl&#246;st, wenn die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) als ein wesentliches Element der Verwaltungsmodernisierung eingef&#252;hrt wird. 
KLR ist wichtig f&#252;r die Umsetzung des Reformprozesses, da es die Steuerung des Verwaltungswesens ma&#223;geblich beeinflusst und au&#223;erdem andere wichtige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2">Die tradierte Verwaltung zeichnete sich durch eine Unterversorgung mit Kosten- und Leistungsinformationen aus. Hierdurch entstand eine fehlende Transparenz, die sich aufl&#246;st, wenn die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) als ein wesentliches Element der Verwaltungsmodernisierung eingef&#252;hrt wird. </font></p>
<p><font size="2">KLR ist wichtig f&#252;r die Umsetzung des Reformprozesses, da es die Steuerung des Verwaltungswesens ma&#223;geblich beeinflusst und au&#223;erdem andere wichtige Elemente des NPM, wie beispielsweise Kontraktmanagement und Controlling, auf dem KLR aufbauen. Verwaltungen lassen sich nur steuern, indem alle Informationen &#252;ber die erbrachten Leistungen des Verwaltungswesens und deren Kosten verf&#252;gbar sind. </font></p>
<p><font size="2">Die KLR ist beim Steuerungsprozess auf der Ressourcenebene angesiedelt und gibt pro Kostenart und Kostenstelle an, welche Kosten der Mitteleinsatz verursacht hat und wie diese Kosten verteilt sind. Allerdings wird KLR erst zu einer echten Kosten- und Leistungsrechnung, wenn der Mittelverbrauch den erstellten Leistungen zugeordnet wird. Mit der Einf&#252;hrung von KLR gelang den Kommunen der Wandel vom Geldverbrauchs- zum Resssourcenverbrauchskonzept, wodurch Zahlungsstr&#246;me durch Erfolgsgr&#246;&#223;en wie Leistungen und Kosten ersetzt wurden.</font><font size="2">Das KLR-Konzept aus dem privatwirtschaftlichen Bereich beeinflusste ma&#223;geblich die Gestaltung der KLR im &#246;ffentlichen Sektor. Dabei ermittelt die Kostenrechnung den Ressourcenverbrauch des Leistungsprozesses in einer Rechnungsperiode als bewerteten Verbrauch an Produktionsfaktoren (d.h. verbrauchte Menge x Preis). Sie l&#228;sst sich in die Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostentr&#228;gerrechnung aufteilen. </font></p>
<p><font size="2">Die <em>Kostenartenrechnung</em> gliedert den Ressourcenverbrauch nach der Art des verbrauchten Guts, um den im Leistungsprozess entstandenen Ressourcenverbrauch zu erfassen. So lassen sich einerseits die Gemeinkosten ablesen und andererseits entsteht nun Transparenz hinsichtlich des strukturellen Verbrauchs innerhalb der Institution. Nun sind auch Zeitvergleiche &#252;ber H&#246;he und Struktur der entstandenen Kosten m&#246;glich und ineffizienter Ressourceneinsatz kann so aufgedeckt werden. Jetzt sind auch Leistungsvergleiche mit anderen Organisationseinheiten m&#246;glich, die &#228;hnlich gelagerte Aufgaben verfolgen. Die <em>Kostenstellenrechnung</em> erf&#252;llt zwei Funktionen. Auf der einen Seite ist es ein Bindeglied zwischen der Kostenarten- und Kostentr&#228;gerrechnung, indem sie die angefallenen Kosten sammelt und sie &#252;ber Verrechnungsschl&#252;ssel auf Kostentr&#228;ger verteilt, auf der anderen Seite besteht ihre eigene Bedeutung darin, Wirtschaftlichkeitskontrollen f&#252;r einzelne Bereiche innerhalb des Gesamtsystems durchzuf&#252;hren. Mit der <em>Kostentr&#228;gerrechnung</em> werden die Kosten f&#252;r einzelne Leistungen bzw. Produkte bestimmt, indem zu den bereits verrechneten Einzelkosten die anteiligen Gemeinkosten hinzugerechnet werden. Auf Basis dieser Vorgehensweise lassen sich nun kostendeckende Geb&#252;hren bzw. interne Verrechungspreise ermitteln, um die Leistungen innerhalb von Beh&#246;rden bewerten zu k&#246;nnen, woraufhin auch &#8216;make-or-buy&#8217; Entscheidungen getroffen werden k&#246;nnen. Wichtig f&#252;r die politische Steuerung ist insbesondere die Gliederung von Kosten in fixe oder variable Kosten, da hierdurch erst erkennbar ist wann die Bereitstellung eines Produktes oder einer Leistung kostendeckend ist.</font><font size="2"> </font></p>
<p><font size="2">Zu dem Steuerungsprozess &#252;ber die Kosten kommt die Steuerung durch die Leistung des Verwaltungswesens. Leistung, ein auf der finanziellen Ebene bewertetes Produkt, ist dabei das Ergebnis der Leistungserstellung. Die Leistung wird in Produkten zusammengefasst und deren Produktion festgehalten, was f&#252;r den Aufbau einer Leistungsrechnung notwendig ist. Sie stehen n&#228;mlich in keinem Austauschverh&#228;ltnis, bringen keine Erl&#246;se und sind deshalb kaum mit Geld zu bewerten. Die Leistungen werden daher in Mengenger&#252;sten der erstellten G&#252;ter und Dienstleistungen erfasst, wobei es schwer f&#228;llt die Wirkungen und Qualit&#228;ten des Verwaltungshandelns aufzuzeigen.</font></p>
Autor: Bobo - <a href="">Website besuchen</a>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wirtschaftswissen24.de/kosten-und-leistungsrechnung/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Controlling</title>
		<link>http://www.wirtschaftswissen24.de/controlling/</link>
		<comments>http://www.wirtschaftswissen24.de/controlling/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 13:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Potentiale und Ressourcen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wirtschaftswissen24.de/controlling/</guid>
		<description><![CDATA[Die Ver&#228;nderungen, die sich im Zuge des Reformprozesses im &#246;ffentlichen Sektor ergeben haben, stellen neue Anforderungen an die Verf&#252;gbarkeit von Informationen. Durch die Dezentralisierung und die Delegation der Mittelverwendung im Rahmen des neuen Budgetierungsverfahrens ist die Verantwortung bis in die unteren Organisationseinheiten verlagert worden, wodurch die Komplexit&#228;t und Un&#252;bersichtlichkeit des Verwaltungswesens gestiegen ist. Die Verwaltungsmanager [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2">Die Ver&#228;nderungen, die sich im Zuge des Reformprozesses im &#246;ffentlichen Sektor ergeben haben, stellen neue Anforderungen an die Verf&#252;gbarkeit von Informationen. Durch die Dezentralisierung und die Delegation der Mittelverwendung im Rahmen des neuen Budgetierungsverfahrens ist die Verantwortung bis in die unteren Organisationseinheiten verlagert worden, wodurch die Komplexit&#228;t und Un&#252;bersichtlichkeit des Verwaltungswesens gestiegen ist. Die Verwaltungsmanager k&#246;nnen daher nicht mehr alle T&#228;tigkeiten, die in ihrer Organisation ausgef&#252;hrt werden, ohne ein differenziertes Informationssystem &#252;berwachen. Den zentralen politischen und administrativen Einheiten fehlen beispielsweise Informationen &#252;ber die unmittelbare Ressourcenverwendung. </font></p>
<p><font size="2">Das Controlling ist f&#252;r die F&#252;hrungsebene ein Instrument mit dessen Hilfe sie unter anderem diese Informationsl&#252;cke schlie&#223;en k&#246;nnen, indem sie unter seinem Einsatz den R&#252;ckfluss geeigneter Informationen aus den operativen Einheiten sicherstellen. Mithilfe dieser Informationen soll die Erreichung vereinbarter Leistungs- und Finanzziele &#252;berwacht werden. Controlling ist also eine F&#252;hrungs- und Entscheidungshilfe durch ergebnisorientierte Planung, Steuerung und &#220;berwachung aller Bereiche und Ebenen einer Organisationseinheit und beinhaltet das Sammeln, Aufbereiten und Analysieren von Informationen, erarbeitet Ma&#223;nahmenvorschl&#228;ge und f&#252;hrt eine Umsetzungskontrolle durch.</font><font size="2">W&#228;hrend in der Privatwirtschaft allgemein vom Controlling gesprochen wird, bezeichnet man es im &#246;ffentlichen Sektor eher als Verwaltungscontrolling. </font></p>
<p><font size="2">Im Gegensatz zum gew&#246;hnlichen Controlling arbeitet man speziell im Verwaltungscontrolling darauf hin, organisatorische und personelle Elemente so aufeinander abzustimmen, dass unter Einsatz von instrumentellen Hilfen ein wirtschaftlicheres und wirksameres Verwaltungshandeln m&#246;glich ist. Die F&#252;hrungsfunktion &#8216;Organisation&#8217; beispielsweise bestimmt Faktoren wie Kommunikation, Zust&#228;ndigkeiten, Weisungs- und Machtbeziehungen wie auch r&#228;umliche und zeitliche Beziehungen zwischen Subjekten, Objekten, Arbeitsmitteln und Verrichtungen. Diese Gr&#246;&#223;en beeinflussen die Planung und Kontrolle, was wiederum mit der Einf&#252;hrung des Controllings und dessen Steuerungswirkung zusammen h&#228;ngt. Deshalb m&#252;ssen effizienzfeindliche Strukturen, wie die traditionellen Strukturen des B&#252;rokratiemodells, durch eine Dezentralisierung von Kompetenz und Verantwortung und damit die Bildung von Verantwortungszentren ersetzt werden. </font></p>
<p><font size="2">Die &#220;berlegungen zu der F&#252;hrungsfunktion &#8216;Personal&#8217; sind &#228;hnlich gelagert.</font><font size="2"> </font><font size="2">Das Verwaltungscontrolling unterscheidet die beiden Ebenen des strategischen und operativen Controllings. Das strategische Controlling verfolgt zuk&#252;nftige Erfolgspotentiale (&#8217;Die richtigen Dinge tun&#8217;) und unterst&#252;tzt Verwaltungsf&#252;hrung und Politik bei der Formulierung von l&#228;ngerfristigen Ziel- und Strategieplanungen f&#252;r die einzelnen Verwaltungseinheiten. Das operative Controlling ist nur auf den Erfolg in einer Periode ausgerichtet (&#8217;Die Dinge richtig tun&#8217;) und will die Verwaltungsf&#252;hrung bei der Steuerung des Aufgabenbereichs, der Ziele, des Ma&#223;nahmenprogramms und der Entscheidungsfindung unterst&#252;tzen.</font></p>
Autor: Bobo - <a href="">Website besuchen</a>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wirtschaftswissen24.de/controlling/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Personalmanagement</title>
		<link>http://www.wirtschaftswissen24.de/personalmanagement/</link>
		<comments>http://www.wirtschaftswissen24.de/personalmanagement/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 10:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Potentiale und Ressourcen]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wirtschaftswissen24.de/personalmanagement/</guid>
		<description><![CDATA[Bisher herrschte im &#246;ffentlichen Dienst das Leitbild des Berufsbeamtentums, wobei das Musterbeispiel des Beamten dem eines pflichterf&#252;llten und loyalen Staatsdieners glich. Sein Verhalten orientierte sich dabei haupts&#228;chlich an den detaillierten Rechtsnormen und seine Motivation erhielt man durch langfristige Anstellung, dienstalterabh&#228;ngigem Entgelt und guten Sozialleistungen. 
Das tradierte Modell des Beamten und die damit verbundene Praxis des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2">Bisher herrschte im &#246;ffentlichen Dienst das Leitbild des Berufsbeamtentums, wobei das Musterbeispiel des Beamten dem eines pflichterf&#252;llten und loyalen Staatsdieners glich. Sein Verhalten orientierte sich dabei haupts&#228;chlich an den detaillierten Rechtsnormen und seine Motivation erhielt man durch langfristige Anstellung, dienstalterabh&#228;ngigem Entgelt und guten Sozialleistungen. </font></p>
<p><font size="2">Das tradierte Modell des Beamten und die damit verbundene Praxis des Personalmanagements sind derzeit nicht mehr zeitgem&#228;&#223; und deshalb nicht l&#228;nger opportun. Beispielsweise ist dieses Leitbild des Staatsdieners nicht mehr aktuell, weil nicht mehr der Dienst am Staat im Mittelpunkt steht, sondern der Dienst am B&#252;rger. Ebenso sind materielle Anreize nicht mehr ausschlaggebend, vielmehr sind die Angestellten durch den gesellschaftlichen Wandel an eigenverantwortlichen T&#228;tigkeiten und interessanten Arbeitsinhalten interessiert. Ein weiterer Mangel im traditionellen Personalmanagement ist die Bereitstellung, der Einsatz sowie die F&#246;rderung und Entwicklung des Verwaltungspersonals. Aus einer Studie mit dem Thema &#8216;F&#252;hrung und Motivation in Kommunalverwaltungen&#8217; geht hervor, dass ein Viertel der Befragten ihre Vorgesetzten als Autokraten wahrnehmen, der sich weder f&#252;r die Aufgabenerledigung noch die Belange seiner Mitarbeiter interessiert. </font></p>
<p><font size="2">Mit der Implementierung neuer F&#252;hrungsprinzipien sollen solche Defizite beseitigt werden, indem gute F&#252;hrung belohnt und schlechte sanktioniert wird.</font><font size="2">Mit den Reformbem&#252;hungen im &#246;ffentlichen Sektor entstand eine Neuausrichtung des Verwaltungsapparats. Die damit verbundenen strukturellen und prozessualen Ver&#228;nderungen, die im Rahmen des NPM-Konzepts eingeleitet wurden, betreffen daher in einem gro&#223;en Ma&#223; die Mitarbeiter des administrativen Systems. Sie sind direkt von den Ver&#228;nderungen betroffen und deshalb h&#228;ngt der Einf&#252;hrungserfolg des NPM bzw. des &#8216;Neuen Steuerungsmodells&#8217; in Deutschland sehr stark vom Einbezug und Engagement der Mitarbeiter ab. Die Erfahrungen best&#228;tigen, dass die Mitarbeiter qualifiziert und motiviert sein m&#252;ssen, um ihre Aufgaben zu erf&#252;llen, denn sonst w&#228;re die Verwaltungsreform nicht umsetzbar. Deshalb m&#252;ssen bei allen ergriffenen Ma&#223;nahmen die Bed&#252;rfnisse des Mitarbeiters Ber&#252;cksichtigung finden, damit die &#8216;innere K&#252;ndigung&#8217; des Angestellten vermieden wird. Das Personal ist somit nicht mehr l&#228;nger nur Produktions- und Kostenfaktor, sondern das dominante Leistungspotential des &#246;ffentlichen Sektors und wird zu einem strategischen Erfolgspotential. </font></p>
<p><font size="2">Das Human Ressource Management und die Personalentwicklung gehen davon aus, dass eine Vernachl&#228;ssigung oder auch fehlerhafter Einsatz des Verwaltungspersonals zu Fehlsteuerungen oder Effizienz- und Effektivit&#228;tsbarrieren f&#252;hren kann. F&#252;r eine umfassende Verwaltungsreform ist es demnach dringend notwendig, neben strukturellen und prozessualen Ver&#228;nderungen, ein neues F&#252;hrungsverhalten im &#246;ffentlichen Sektor zu etablieren. Im so genannten Michigan-Ansatz geht man sogar davon aus, dass organisatorische Effektivit&#228;t nur erreicht wird, indem Strategie-, Struktur- und Human-Ressource-Entscheidungen unter der Ber&#252;cksichtigung externer Umweltfaktoren aufeinander abgestimmt werden.</font><font size="2"> </font><font size="2">Um ein neues F&#252;hrungsverhalten im &#246;ffentlichen Sektor zu etablieren und tradierte F&#252;hrungsstrukturen aufzubrechen m&#252;ssen ausgew&#228;hlte Konzepte und Instrumente eingesetzt werden. Sie sind notwendig um das volle Potential des Beamten oder Angestellten frei zu legen, damit die Reformen im &#246;ffentlichen Sektor erfolgreich umgesetzt werden k&#246;nnen. Werden die Anreize und Bedingungen f&#252;r das Personal nicht entscheidend verbessert, ist kein dauerhafter Erfolg der Managementreformen abzusehen. Aus diesem Grunde sollen an dieser Stelle die wichtigsten Instrumente kurz erl&#228;utert werden.</p>
<p><em>Leistungsanreize: Anreize sind jegliche Formen der Auszahlung mit denen eine Organisation die Leistungsbeitr&#228;ge des Besch&#228;ftigten erhalten will. Ferner soll die Differenz zwischen den individuellen Zielen des Angestellten und den Verwaltungen abgebaut sowie die Kreativit&#228;t, Innovationsf&#228;higkeit und Produktivit&#228;t des Verwaltungsangestellten gef&#246;rdert werden. Zu unterscheiden sind hier die materiellen und immateriellen Anreize. Erstere beschr&#228;nken sich auf Leistungspr&#228;mien und letztere k&#246;nnen Anreicherungen des Aufgabengebietes oder der Kompetenzen sein. F&#252;r das NPM k&#246;nnen Leistungsanreize wichtig sein, um die Effektivit&#228;t und Effizienz des Verwaltungswesens sowie die Zielerreichung nachhaltig zu beeinflussen. Trotzdem m&#252;ssen Anreizsysteme kritisch betrachtet werden, da sie ihre Motivationswirksamkeit verfehlen k&#246;nnen. Aus einer Begleituntersuchung zum Zulagensystem bei der Post ergab sich bei den Befragten, dass die Leistungsanreize unter dem Strich eher zu einer Demotivation als zur Motivation gef&#252;hrt haben, wobei ca. 70 % angaben, dass sich die Leistungszulagen negativ auf Kollegialit&#228;t und Betriebsklima ausgewirkt h&#228;tten. Laut einer OECD Studie liegt die Ursache darin begr&#252;ndet, dass zum einen die Zulagen nur einem kleinen Anteil der Besch&#228;ftigten zukamen und zum anderen waren die Bewertungskriterien nicht ganz klar. Au&#223;erdem waren die Verfahren zu kompliziert, es war kein klarer Leistungszusammenhang zu erkennen und die Betr&#228;ge waren zu niedrig. Gleichzeitig ging aus der OECD Studie hervor, dass die Anreizsysteme akzeptiert wurden wenn es klare Ziele gab, an denen sich die Leistungsentgelte orientierten und die eindeutig messbar waren.</em><em><em>Personalentwicklung: Durch die Umstrukturierung des administrativen Systems sind die Anforderungen an das Personal und die F&#252;hrungskr&#228;fte gestiegen. Das herk&#246;mmliche Wissen und die F&#228;higkeiten, die im B&#252;rokratiemodell gefragt waren, sind nicht mehr ausreichend, um diesen Anforderungen standzuhalten. Die entstandene Wissensl&#252;cke bei den Angestellten soll deshalb durch Personalentwicklungsma&#223;nahmen &#252;berwunden werden. Die Personalentwicklung zielt auf die Qualifizierung des Personals ab, damit sie die notwendigen Kenntnisse, F&#228;higkeiten und Einstellungen erwerben, um die Anforderungen in den Organisationen erf&#252;llen zu k&#246;nnen. Gleichzeitig kann die Personalentwicklung daf&#252;r genutzt werden die Ziele des Mitarbeiters nach einer freien Entfaltung mit den Erwartungen und Zielen der Institution zur Erreichung des Organisationszwecks abzustimmen. Inhalte der Personalentwicklung kann Folgendes sein:</em></em></p>
<p><dir><dir>· F&#252;hrungsfortbildung (Verbesserung von F&#252;hrungsverhalten, -wissen und -fertigkeiten)· Nachwuchsf&#246;rderung· Aufbau von Schl&#252;sselqualifikationen (z.B. kommunikative, methodische, technische und innovative Kenntnisse)</p>
<p>· Methoden und Richtlinien im Personalbereich (Potentialbeurteilung, Bedarfserhebung usw.)</p>
<p></dir></dir></font></p>
Autor: Bobo - <a href="">Website besuchen</a>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wirtschaftswissen24.de/personalmanagement/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

