Aktuelle Bauzinsen – so günstig wie lange nicht mehr

Das Thema Baufinanzierung ist ein breites Feld. Nicht nur, dass man sich entscheiden muss bei welchen Kreditinstitut man ein Darlehen beantragt sondern auch welche Form des Darlehens. Hauptkriterium bei der Entscheidung ist oft die aktuellen Bauzinsen. Dieser unterscheidet sich von Kreditinstitut zu Kreditinstitut meist nur im Bereich von Kommastellen. Diese können bei Laufzeiten von 20 Jahren und mehr aber tausende Euro Unterschied bedeuten. Des Weiteren gibt es bei verschiedenen Darlehensverträgen auch verschiedene Zinskonditionen. Doch wer heute noch nicht bauen will sondern erst in Zukunft, muss nicht warten bis die Zinsen wieder steigen. Er kann sich jetzt schon den günstigen Zinssatz in Form eines Forward-Darlehens sichern. Hier wird für einen Vertrag der bis zu 5 Jahren in der Zukunft liegt, schon die Zinskonditionen vereinbart. Kreditkunden, die heute schon ihren Darlehensvertrag abschließen, können ihren vereinbarten Zins auch die nächsten 20Jahre beibehalten. Diese Möglichkeit bietet die Zinsbindung. Wie lange diese vereinbart wird, ist individuell verschieden. Grundsätzlich gilt für niedrige Zinsen eine lange Zinsbindefrist, weil die Erwartung dahin geht, dass diese in Zukunft eher wieder steigen werden. Bei hohen Zinsen verhält sich das genau reziprok. Wenn man aber schon vor einigen Jahren einen Vertrag abgeschlossen hat und an alte hohe Konditionen gebunden ist, gibt es die Variante der Umschuldung. Dabei kann man dann auch von den günstigen Zinsen profitieren. Allerdings muss hier der Vertrag genau geprüft werden ob eine Umschuldung überhaupt möglich ist.

Die Zinsen der Kreditinstitute richten sich nach dem Zinssatz der Zentralbank. In Deutschland und Mitgliedstaaten der EU ist es die Europäische Zentralbank. Da diese die Zinsen in den letzten Monaten immer wieder gesenkt hat, ist langfristig eher wieder mit steigenden Zinsen zu rechnen. Deshalb ist zukünftigen Häuslebauern zu raten, sich noch jetzt den günstigen Bauzins zu sichern. Wer allerdings gerne spekuliert und im Währungsraum der EU die Zinsen noch zu hoch sind, kann auch die Variante des Fremdwährungsdarlehen nutzen. Die Zinssätze bei ausländischen Banken, wie in der Schweiz und in Japan, sind noch niedriger als in der EU. Außerdem kann man hier auch noch Kursänderungen ausnutzen. Steigt die einheimische Währung gegenüber der fremden Währung, muss man real weniger zurück zahlen als aufgenommen wurde. Aber Vorsicht, genausokann man invers auch verlieren.

Autor: wagner - Website besuchen

Geschrieben von wagner am Februar 10th, 2009 mit no comments.
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