Dezember 9th, 2009

You are currently browsing the articles from Wirtschaftswissen written on Dezember 9th, 2009.

Pflicht oder nicht – die Vermögensschadenhaftpflicht

Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung gehört zu den Gewerbeversicherungen. Sie ist ein Sonderfall der Berufs-Haftpflichtversicherung und ist für einige Berufsstände Pflicht.

Damit das Vermögen von Klient oder Mandant geschützt ist, hat die Versicherungswirtschaft die Vermögensschadenhaftpflicht entwickelt. Dieses Produkt ist immer dann zu empfehlen, wenn fremde Vermögensinteressen wahrgenommen werden. Das tun zum Beispiel Finanzdienstleister, Versicherungs- und Steuerberater.

In einigen Branchen gehört es zur Berufserlaubnis, eine Vermögensschadenhaftpflicht vorzuweisen. Hat man diese Police nicht abgeschlossen, darf man nicht praktizieren. Folgende Berufsstände brauchen daher die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung: Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Notare. Seit der neuen EU Vermittler Richtilinie (auch VVR für Versicherungsvermittlerrichtlinie) darf die IHK auch Versicherungsvermittlern und Finanzdienstleistern keine Berufserlaubnis erteilen, wenn diese keine entsprechende Berufshaftpflicht vorlegen können.

Die Police ist jedoch nicht nur für diese Berufe gedacht. Tatsächlich sollte jeder, der in seiner beruflichen Tätigkeit begutachtet, berät, richtet, beurkundet oder aber kaufmännisch verwaltet, diese Versicherung für sich prüfen.

Die Berufshaftpflichtversicherung hingegen sichert alle anderen beruflichen Tätigkeiten ab, bei denen nur die Absicherung von Sachschäden und Personenschäden, aber nicht von Vermögensschäden in Frage kommt. Dazu zählen zum Beispiel Ärzte, Ingenieure, Architekten und Dolmetscher. Reine Vermögensschäden können nur über die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung bzw. die D&O-Versicherung (Manager-Haftpflichtversicherung) abgesichert werden. Für die IT-Branche gibt es eine eigen Hafptlichtversicherung. Weil den Bedürfnissen dieser Unternehmen weder die Betriebs-, noch die Berufshaftpflichtversicherung nachkommt, hat die Versicherungswirtschaft die IT-Haftpflichtverscherung entwickelt.

Im Unterschied zur Berufshaftpflichtversicherung (auch Professional Liability genannt), welche die Risiken aus der beruflichen Tätigkeit absichert, deckt die Betriebshaftpflichtversicherung (General Liability) Schadensersatzansprüche aus der unternehmerischen Tätigkeit des Unternehmens heraus (geschützt sind auch die Mitarbeiter während der Arbeit). Daher wird die Berufshaftpflicht auch die Betriebshaftpflicht des Freiberuflers genannt.

Wer eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abschließen will, der sollte unbedingt auch auf Schutz bei eventuellen Spätschäden achten. Denn häufig werden Vermögensschäden erst spät sichtbar, sodass die Haftpflichtverbindlichkeit besteht, wenn der Versicherungsschutz gar nicht mehr besteht. Mit dem Verstoßprinzip ist der Versicherer dazu verpflichtet, auch noch nach Beendigung des Versicherungsverhältnisses bei Schadenersatzansprüchen in Leistung zu gehen, wenn der Verstoß noch im Versicherungszeitraum stattgefunden hat. Das liegt daran, dass die Leistung an den Zeitpunkt des Verstoßes und nicht an den der Anspruchsstellung geknüpft ist.

 

_____________

Autorendaten:

Robert Jacobi, info@finance-store.de

 

Autor: financest - Website besuchen

Written by financest on Dezember 9th, 2009 with no comments.
Read more articles on Versicherungen.

Günstig Autofahren

Es ist kein Geheimnis mehr, dass das Autofahren in heutigen Zeiten teurer geworden ist, als das in jenen Wirtschaftswunderjahren einmal der Fall gewesen sein mag. Begonnen hat die Leidenschaft mit vier Rädern in jenen unsäglichen Zeiten des dritten Reichs als der VW Käfer noch als KDF-Auto bezeichnet worden werden sollte. Das Versprechen, dass sich jeder Deutsche ein solches Auto leisten können sollte, konnte damals nicht eingelöst werden, zu schnell mussten die Automobilhersteller die die Produktion auf Kriegsmaschinerie umstellen, die Zeiten für ein eigenes Auto waren gewiss noch nicht gekommen. Erst nach dem Krieg wurde der eigene kleine Käfer für die Fahrt zur Arbeit oder die erste Reise in den Urlaub realität. Ein paar tausend Euro Investition, die auch damals nicht aus der Portokasse bezahlt werden konnte, und der Traum vom eigenen Auto wurde Realität. Ganz so günstig ist der Erwerb eines Pkws heute nicht mehr, Autos unter 10.000 Euro waren lange Zeit eine Ausnahme, doch auch in diesen Tagen gibt es so manche Option eine motorisierte Mobilität zu erwerben, ohne dafür ein Vermögen investieren zu müssen. Dank der umstrittener Weise genannten „Umweltprämie“ gab es Automodelle der Mittelklasse aus Osteuropa, die für unter 5.000 Euro zu erstehen waren. Der Benzinpreis lag krisenbedingt über viele Monate hinweg auf einem tiefen Niveau und auch der Konkurrenzdruck der Autoversicherungen brachte so manch günstiges Angebot hervor, das dazu geeignet war, die laufenden Kosten für den Unterhalt des Fahrzeuges auf einem angenehmen Niveau zu halten. Wer sich einmal einem Kfz Versicherung Vergleich im Internet angesehen hat, wird problemlos feststellen, dass sich gerade auf diesem Gebiet nicht wenig Geld sparen lässt. Natürlich verzichten auch heute sehr viele Menschen auf einen solchen Versicherungsvergleich und auch dies hat seinen Sinn: Denn wie sollten sonst die etwas teureren Autoversicherungen ihre Position am Markt erhalten und die Fortzahlung der Löhne der eigenen Mitarbeiter sichern?

Autor: findur - Website besuchen

Written by findur on Dezember 9th, 2009 with no comments.
Read more articles on Versicherungen.