Februar 19th, 2009

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Herstellerangaben der DSL Flatrate Anbieter misstrauen, neutrale DSL Internet-Vergleiche bevorzugen

DSL-Anbieter gibt es wie Sand am Meer, allerdings besitzen nur einige wenige eine wirklich eigene Netzstruktur, der überwiegende Teil greift nach wie vor auf das Netz der Deutschen Telekom zurück. Viele der Anbieter versprechen fast überall hohe und schnelle Geschwindigkeiten, allerdings sind diese nur zu oft fernab jeglicher Realität. Das Problem an der Sache liegt im Kleingedruckten in jedem der Verträge. Bei einer 16.000 Kbit/s-Leitung werden im Normalfall nur 3.000 oder 6.000 Kbit/s garantiert. So kommt es recht oft vor, dass die eigentlich versprochene und beworbene Leitung deutlich langsamer ist und der Kunde rechtlich nicht dagegen vorgehen kann.

Deswegen sollte den Angaben der Provider grundsätzlich misstraut werden. Es gibt jede Menge unabhängige Vergleichstests im Internet, bei denen sich die tatsächlich verfügbare Geschwindigkeit durch Kunden und spezielle Testredaktionen geprüft wird. Allerdings sind auch diese Tests nicht wirklich exakt, es können sogar lokal recht große Unterschiede auftauchen. Die DSL-Geschwindigkeit nimmt ab, je weiter der Kunde von einem der DSL-Knotenpunkte entfernt ist, ab einer bestimmten Geschwindigkeit ist sogar gar keine DSL-Verbindung mehr möglich. Dies kann sogar innerhalb eines einzigen kleineren Ortes geschehen, während im Ortskern tatsächlich Geschwindigkeiten um die 16.000 Kbit/s erreicht werden, gibt es am Ortsrand nicht einmal mehr 1.000 Kbit/s. Diese Problematik lässt sich auch mit den Vergleichstests im Internet nicht vernünftig erfassen. Daher sollte vor dem Wechsel überprüft werden, welche Geschwindigkeiten tatsächlich möglich sind. Ist bereits ein DSL-Anschluss vorhanden, lässt sich über einen Speedtest schnell herausfinden, wie viel die Leitung leistet. Liegt dieser Wert bereits deutlich unter der eigentlichen Anschlussgeschwindigkeit, wird es auch mit einer schnelleren Leitung nicht mehr Leistung geben. Außerdem sollte man in der Nachbarschaft fragen, mit welchen Geschwindigkeiten die Nachbarn im Internet surfen können, sind die Werte hier deutlich besser, lohnt sich ein Anbieterwechsel wahrscheinlich, liegen sie genau niedrig, empfiehlt sich eine genaue Prüfung des Angebots, welche Geschwindigkeit garantiert wird. Weitere Informationen zu DSL, DSL Tarife, DSL Speed und mobile DSL Flats (mobiles Internet) können verschiedenen DSL Flatrate Portalen im Netz entnommen werden.

Marco Hoelker-Wehde, E-Mail:Flatrate(aet)googlemail.com

Autor: wissen - Website besuchen

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Für später sparen

Wer in guten Zeiten spart, der hat in der Not, also dann, wenn die Zeiten nicht mehr gut sind. Die sind erwartungsgemäß vor allem im berühmten Herbst des Lebens angebrochen, also dann, wenn das Berufsleben endet und die Zeit der Rente oder Pension anfängt. War die Generation der heutigen Großeltern noch durch die Rentenversicherungsmodelle der Wirtschaftswunderzeit abgesichert, geistert nun der Begriff des Rentenpilzes durch die Medien, der nichts anderes meint, als dass immer mehr Rentner von immer weniger Erwerbstätigen versorgt werden müssen.

Daher gibt es bereits seit einigen Jahren staatliche Vorsorgeprogramme, die eine Einkommenslücke im Alter durch Ansparungen in jüngeren Zeiten reduzieren und somit der Altersarmut vorbeugen sollen. Das bekannteste Modell dürfte dabei die Riester Rente sein, ein Modell, bei dem der Versicherte einen Teil seiner monatlichen Bezüge an ein privates Versicherungsunternehmen überweist, wo die Einlagen angelegt werden und zudem staatliche Zuschüsse in Form von einer jährlichen Prämienzahlung sowie in Form von Steuererleichterungen für die privaten Sparleistungen erhält. Walther Riester, der ehemalige Bundesminister im Kabinett Schröder lieh der Reform der Rente dabei seinen Namen und hat sich somit einen Namen in den Geschichtsbüchern und im Bewusstsein der Bundesrepublik gemacht, der ihn sicherlich überdauern wird.

Die Reform wurde bisher bereits einige Male reformiert, um ihre Akzeptanz und Verbreitung in der Bevölkerung voran zu bringen. Mittlerweile können auch Bausparverträge mit Riester ergänzt werden, so dass die Rentenleistung nicht mehr auf später zu leistenden Geldwerten beruht, sondern bereits in Zeiten der eigenen Erwerbstätigkeit zu einem Effekt, dem Immobilienbesitz, führen können. Dieses soll auch bisherige Riester-Muffel dazu bewegen, einen Teil ihres aktuellen Einkommens anzulegen und somit für später vorzusorgen, wo es ja tatsächlich um die eigene, persönliche Vorsorge geht und daher im Interesse jedes jeden Einzelnen liegen sollte, hier gut vorbereitet zu sein, um nicht im Alter ungewollt unter der Armutsgrenze leben zu müssen.

Autor: findur - Website besuchen

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