Januar 2008

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Das Tagesgeldkonto

Nachdem das Tagesgeldkonto für viele Anleger lange Zeit unbekannt war, werben heute immer mehr Banken mit ihren Tagesgeldkonten und den darauf gebotenen Zinsen. Diese Werbung hat auch ihre Berechtigung, denn gegenüber einem Sparbuch bietet ein Tagesgeldkonto deutlich bessere Konditionen ohne dass der Kunde ein Risiko eingehen muss. Während ein Sparbuch in der Regel weniger als 1% Zinsen p.a. bietet und damit sogar unterhalb der Inflationsrate liegt, sind mit einem Tagesgeldkonto derzeit mindestens 3%, bei einigen Direktbanken sogar mehr als 4% p.a. zu erzielen. Berechnet man die Inflationsrate, also die jährliche Geldentwertung, mit in die Rechnung ein, so erzielen die meisten Sparbücher sogar einen Verlust. Dies liegt daran, dass aufgrund der Inflation die Kaufkraft von Jahr zu Jahr abnimmt. Anders gesagt, mit einem festen Betrag lassen sich nach einem Jahr weniger Waren kaufen als ein Jahr zuvor. Liegt also die Inflationsrate höher als der mögliche Zinsgewinn der Geldanlage, so nimmt der reale Wert der Anlage von Jahr zu Jahr ab.

Ein Tagesgeldkonto bietet mit 3-4% p.a. dagegen eine deutlich höhere Rendite und schafft daher nicht nur einen Inflationsausgleich, sondern sogar noch eine attraktive Rendite darüber hinaus. Dabei ist die Kontoführung bei Tagesgeldkonten ebenso kostenlos wie bei einem Sparbuch und auch das Guthaben ist an jedem Tag in voller Höhe verfügbar, Fristen müssen bei einer Abhebung oder Kontoschließung nicht eingehalten werden. Ein weiterer interessanter Punkt ist der Zeitpunkt der Zinsgutschrift. Während bei einem Sparbuch die Zinsen nur einmal im Jahr gutgeschrieben werden, geschieht dies bei vielen Tagesgeldkonten vierteljährig oder sogar monatlich. Zinsgewinne sind also deutlich früher verfügbar und können im Laufe des Jahres aufgrund des Zinseszins-Effekts die Rendite noch weiter steigern.

Zu beachten ist jedoch dass die Zinsen auf das Tagesgeld immer nur für einen gewissen Zeitraum festgesetzt werden und danach in jede Richtung geändert werden können. Nach diesem Zeitraum, welcher in der Regel bei einigen Monaten liegt, kann der Tagesgeldzins also deutlich geringer ausfallen. Allerdings liegt der Zinssatz auch dann mit hoher Sicherheit noch immer deutlich üben dem Zinssatz eines Sparbuches, wodurch ein Tagesgeldkonto auch dann noch die bessere Wahl sein wird.

Autor: netnut - Website besuchen

Written by netnut on Januar 28th, 2008 with no comments.
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Unterschiede zwischen Plasma- und LCD-Fernsehern

Interessiert sich ein Kunde für einen neuen Flachbild-Fernseher, der größer sein soll als 42 Zoll, so steht er bald vor der Frage: LCD oder Plasma?

Ob ein Flachbild-Fernseher die LCD- oder Plasmatechnologie in seinem innerem beherbergt lässt sich Anhand des Äußeren nicht erkennen. Auch im eingeschalteten Zustand wird kaum ein Betrachter mit ungeübtem Auge die Technologien von einander unterscheiden können.

Ein wesentlicher Unterschied entstand schon während der Entwicklung. Die ältere LCD-Technologie wurde für statische Bildinhalt, wie sie bei Computeranwendungen vorkommen, entwickelt. Die Marketingstrategen erkannten das riesige Potential dieser Technik schnell, all die klobigen großen Monitore auf den Büro- und Schreibtischen dieser Welt, könnten durch diese neuen schlanken LCD-Monitore ersetzt werden. Wie recht sie lagen, sieht man heutzutage!

Bei der Entwicklung der Plasmatechnologie hatten man von vornherein das Ziel einen neuen Fernsehertyp zu etablieren. Im Jahr 1989 stellten die Forscher von Fujitsu den ersten Plasmabildschirm der Öffentlichkeit vor. Anfang der Neunziger begann die Serienproduktion der ersten Plasmafernseher.

Ein Plasma Display Panel (PDP) besteht aus vielen phosphorbeschichteten Zellen. Diese sind jeweils in einer der Grundfarben rot, grün und blau gefärbt und mit einem Edelgasgemisch gefüllt. Wird eine Spannung an die Zelle angelegt lässt sich das Gas zur Zündung anregen. Das Gas entlädt sich und regt dabei das Phosphor in der Zelle zum leuchten an und die Zelle wird hell. Es gibt für jede Plasmazelle nur zwei Zustände: An (hell) oder Aus (dunkel). Um verschiedene Helligkeitsstufen zu erzeugen, zündet jede Plasmazelle viele tausend Mal pro Sekunde - oder eben nicht. Die Trägheit des menschlichen Auges interpretiert die Zahl der Zündungen als verschiedene Helligkeitsstufen.

Ein größeres Problem als Bewegungsunschärfe haben Plasmafernseher mit den gezündeten Ladungen in den einzelnen Plasmazellen. Diese verbrauchen sich nicht immer ganz und können so ein leichtes Restlicht erzeugen. Zusätzlich sind Plasmabildschirme durch die eigenständig leuchtenden Zellen häufig anfälliger für Umgebungslicht. Einige Plasma-Fernseher neigen dazu in dunklen Räumen sehr knackigen Kontraste zu zeigen, die aber mit steigender Helligkeit im Raum immer schwächer werden.

Einen klaren Vorteil haben LCD-Fernseher gegenüber ihren Plasma-Kollegen - der Stromverbrauch. Dieser ist bei LCD-Fernsehern wesentlich geringer als bei Plasmafernsehern, das ist zum Teil mit der Funktionsweise begründet. Genau an diesem Manko arbeiten aber die Plasmahersteller verstärkt, so das wir gespannt sein können was uns die Zukunft bringen wird.

Autor: Bobo - Website besuchen

Written by admin on Januar 24th, 2008 with no comments.
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